Wir über Uns

Wow, ein Jahr e*vibes, ein Jahr e*vibes Selbstverständnis. Als wir uns vor einem Jahr gegründet haben, erarbeiteten wir einen Text, der uns beschreiben sollte. Seitdem ist viel passiert. Zum Einen sind Menschen hinzugekommen oder auch weggegangen, zum Anderen gibt es immer mehr inhaltliche Auseinandersetzungen und Kennenlernprozesse innerhalb der Gruppe. Momentan ist es jedoch nicht möglich, einen aussagekäftigen Text zu „unseren“, also Gruppen- Positionen zu formulieren. Über manches haben wir unterschiedliche Ansichten, über einiges haben wir uns einfach noch nicht ausgetauscht, über vieles sind wir uns im Unklaren.
Deshalb haben wir uns nun gegen das bisherige Selbstverständnis, für einen ganz, ganz kurzen Text entschieden und hoffen, dass unsere anderen Veröffentlichungen, Aktionen etc. auch Rückschlüsse auf unsere aktuellen inhaltlichen Auseinandersetzungen ziehen lassen. Zudem hat sich eine Untergruppe von e*vibes mit Namen e*space gegründet, die wir euch ebenfalls gern kurz vorstellen wollen. In diesem Sinne – hier ist unser neues „Über uns“:

e*vibes
- für eine emanzipatorische praxis

e*vibes ist eine feste Gruppe von Menschen, die sich im Herbst 2011 in Dresden gegründet hat. Schwerpunktmäßig setzen wir uns mit Feminismus und Sexismus auseinander. Diese Auseinandersetzung findet einerseits (erzwungenermaßen) ständig im Alltag, andererseits auf unseren wöchentlichen Treffen statt. Dort tauschen wir uns aus, bilden uns gegenseitig weiter, planen Veranstaltungen oder (Re-)Aktionen.
Wenn ihr Interesse habt mitzumachen, dann können wir gern gemeinsam gucken, wie das aussehen kann und ob unsere Vorstellungen ungefähr zusammenpassen. Schreibt uns einfach eine Mail.

e*space

Können Räume eine emanzipatorische Wirkung haben? Wie kann sexismuskritische Sensibilisierung, Awareness- und Unterstützungsarbeit aussehen?
Die Gruppe e*space beschäftigt sich, als Untergruppe von e*vibes, mit genau diesen Themen. Innerhalb der Gruppe wollen wir konkrete Konzepte zum Umgang mit (sexistischer) Diskriminierung, Unterdrückung und Gewalt erarbeiten und als Multiplikator_innen mittels Workshops weitergeben. Momentan setzen wir uns zu diesem Zweck mit Begrifflichkeiten wie Definitionsmacht, Gewalt, Konsens u.a. auseinander.
Die Gruppe ist im Zuge der Organisation der 2,7 emanzipatorischen Tage, welche im April 2012 stattfanden, entstanden und erarbeitete hier bereits ein Schutzkonzept. Eine Auswertung des Konzeptes fand u.a. innerhalb des Themenabends „sexismuskritische Praxis im Diskurs“ statt.