Einladung: Vorüberlegungen zum Umgang miteinander auf dem e*camp

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Wir machen uns zur Zeit Gedanken darüber, wie wir auf dem e*camp miteinander umgehen wollen und wie wir evtl. auftretenden Grenzverletzungen, Diskriminierung und Gewalt vorbeugen, entgegenwirken bzw. auf diese reagieren können. Zum e*camp werden viele großartige, rücksichtsvolle und sensible Menschen kommen. Was jedoch (sowieso) nie ausgeschlossen werden kann ist, dass unangenehme Situationen auftauchen, auf die dann reagiert werden muss – am besten nicht planlos ;-)
Bei unserer letzten mehrtägigen Veranstaltung, dem „eh!“, hatten wir ein sogenanntes „Schutzkonzept“, das ihr hier nachlesen könnt. Dazu gab es eine Nachbereitung mit Kritik und weiterführenden Überlegungen, wovon es hier eine Zusammenfassung gibt.
Nun erarbeitet unsere Teilgruppe e*space (mehr Infos hier) Strategien für das e*camp: Wie wünschen wir uns den Umgang miteinander auf dem Camp? Wie bekommen wir das hin? Und ansonsten: Was geht gar nicht? Wie gehen wir mit Menschen um, die unsere Vorstellung vom Miteinander nicht teilen? Wie kann Grenzverletzungen, Diskriminierung, Gewalt vorgebeugt werden? Wie können Menschen, die davon betroffen sind/waren, gestärkt und unterstützt werden? Welche „Befugnisse“ soll eine Sensibilisierungs-/Awareness- oder Unterstützungs-Gruppe auf dem Camp haben? Wie können Entscheidungen getroffen werden? usw. usf.
Unsere Ideen und Schlussfolgerungen dazu würden wir euch gern vorstellen – weshalb wir euch herzlich zu einem Treffen einladen wollen:

Samstag, 11.05., 13 Uhr – Kosmotique e.V. (Lutherstr.13)

Einerseits geht es darum, Feedback einzuholen: Wie findet ihr das? Wie klingen unsere Formulierungen? Muss irgendwas dringend verändert werden? Fehlt irgendwas völlig – haben wir irgendwas bisher gar nicht auf dem Schirm gehabt?
Andererseits geht es darum, herauszufinden, ob wer von euch sich vielleicht vorstellen kann, bestimmte Vorhaben (Unterstützung von Grenzverletzung oder Diskriminierung Betroffener, Arbeit mit grenzverletzenden oder diskriminierenden Personen, versch. Möglichkeiten der Sensibilisierung) auf dem Camp konkret mit umzusetzen.

Wir schreiben die Überlegungen bis dahin schonmal zu einem Text zusammen. Wenn ihr den schon vor dem Treffen lesen wollt, könnt ihr euch bei uns melden, dann bekommt ihr ihn, sobald er fertig ist.

Unsere Kapazitäten reichen zur Zeit leider nur dafür, den Text während des Er- und Bearbeitungsprozesses ausschließlich auf deutsch zur Verfügung zu stellen. Am Ende (nach dem Treffen am 11.05.) wird’s aber übersetzt.

Menschen, die an dem Tag nicht in Dresden sein können, aber trotzdem am Treffen „teilnehmen“, es verfolgen und kommentieren wollen, können dies über ein Live-Protokoll im Internet tun. Das ist der Link :)