Archiv für September 2013

Yeah!

Finally we manged it – e*vibes in English.
If you wanna help us translating some of our old texts, or upcoming ones and if you have critic on what we wrote..
You are heartily welcome to write us an email.
e_vibes@riseup.net

Überlegungen zu einem emanzipatorischen Umgang mit Diskriminierung und Gewalt

Für Interessierte bieten wir (e*space) nun diesen Workshop an:

Update (24.03.): Wir freuen uns sehr, dass der Workshop auf so viel Interesse stößt. Jedoch sind wird nur fünf Leute, die auch noch andere Dinge zu tun haben. Derzeit gibt es so viele Anfragen, dass sie uns voraussichtlich bis Ende Juli beschäftigen werden und dann machen wir erstmal einen Monat Pause. Gern könnt ihr uns trotzdem weiterhin Anfragen – im Idealfall für den Herbst/Winter. Gerne könnt ihr euch auch melden wenn ihr selbst Interesse habt einen ähnlichen Workshop zu konzipieren und zu halten. -> Emails bitte an: e_space@riseup.net

Bei eurer Partyreihe kommt es immer wieder zu Übergriffen und ihr wisst nicht wie ihr damit umgehen könnt? In eurer Gruppe gibt es fast nur Männer* und/oder die wenigen Frauen* bringen sich wenig ein? Ihr fragt euch, wie ihr bei eurem Sommercamp auf Diskriminierung aufmerksam machen könnt?
Schon wieder eine den Freund_innenkreis spaltende Diskussion über Definitionsmacht? Wenn ihr bei solchen Fragen gerade nicht weiterkommt oder euch weitere Anregungen fehlen, bieten wir euch diesen Workshop an:

Überlegungen zu einem emanzipatorischen Umgang mit Diskriminierung und Gewalt

Herrschaftsverhältnisse strukturieren unser Denken und Handeln. Deren Analyse und Kritik auf gesamtgesellschaftlicher Ebene ist unabdingbar. In konkreten Situationen stellen wir uns vor diesem Hintergrund die Frage nach Handlungsmöglichkeiten und -alternativen. Umgegangen wird mit Diskriminierung und Gewalt sowieso immer, nur meist ignorant oder planlos und damit oft Bestehendes verstärkend. Aber auch ein bewusstes “es ganz anders machen wollen” kann nach hinten losgehen.

Wir sind keine Antidiskriminierungs-Organisation, deren Blick bei der juristischen Gleichstellung der Menschen endet oder für die die Existenz von Polizei und bürgerlicher Rechtsprechung einfach für alle Zeiten vorausgesetzt ist. Aber wo sind die Alternativen?

Wir wollen nach emanzipatorischen Ansätzen suchen, also in Richtung der Befreiung der Individuen. Uns geht es um das richtige Leben im Falschen – also das Unmögliche, das so oft zur bloßen Elendsverwaltung der kapitalistischen Zustände verkommt. Ein Unterfangen, in dem man sich nun mal in Widersprüchen verheddert.
Wir betrachten uns als Multiplikator_innen, die ihre bisherigen Überlegungen weitergeben, sie mit euch verwerfen, weiterdenken, Strategien und Konzepte entwickeln sowie politische Kontroversen anstacheln wollen.

Wir sind keine Unterstützungs-, oder Awarenessgruppe, keine Mediator_innen oder Konfliktmanager_innen. Wir haben nicht ‘die Lösung’. Wir diskutieren MIT euch, nicht FÜR euch. Wir verteilen keine Antisexismus-Zertifikate.

Inhaltlich umfasst der Workshop Folgendes:
- Diskriminierung und Gewalt (Was genau verstehen wir darunter? Wo finden sie statt?)
- Strategien zum Umgang mit Diskriminierung und Gewalt? (Gibt es progressive Alternativen zum Strafrecht?)
- Sensibilisierung/Awareness (Was ist das? Was soll das? Wie kann das aussehen?)
- Unterstützung von Personen die von Diskriminierung und/oder Gewalt betroffen sind und Arbeit mit diskriminierenden und/oder gewaltausübenden Personen (Gesprächsführung, Konfrontation, Deeskalation, eigene Grenzen)
- Vertiefung mit praktischen Übungen (z.B. Rollenspiele) möglich
- Vertiefungsdiskussion über Definitionsmacht
- Input zu Traumatisierung

Je nach euren Wünschen können verschiedene Schwerpunkte gesetzt werden. Ungefährer zeitlicher Rahmen: 1-3 Tage, je nachdem welche Schwerpunkte und Vertiefungen ihr auswählt.

Café

[English]

Hiermit laden wir euch ein, ein Café mit emanzipatorisch feministischem Ansatz zu besuchen oder auch mit zu gestalten. Das ganze soll jeden dritten Sonntag im Monat im kosmotique stattfinden.
Den Auftakt zum regelmäßigen Termin bildet das 2-jährige e*vibes Jubiläum. Am 29.09., ausnahmsweise am vierten Sonntag, erwartet euch, ab 14h, Kaffee, Tee, veganes Essen, Auditives und Visuelles.

Mit euch gemeinsam wollen wir einen Ort schaffen, der die Möglichkeit bietet sich auf die verschiedensten Arten auszutauschen, zu vernetzen, voneinander bzw. miteinander zu lernen, oder einfach nur zu entspannen.

Im Rahmen des Cafés soll es in diesem Jahr außerdem eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Warum Geschlecht“ geben. Diese wurde im Rahmen von „Domino Jugend gestaltet“ bereits vorfinanziert und kann somit von euch nach Herzenslust gestaltet werden.

Wir freuen uns auf euch und eure Ideen – eure e*vibes

Auditives:
Im Barbereich legt auf:
L_sa // FemaleVocalist_Electronic_Dreempop_Indie
Elrike Deinhof // postpunk, synthpop, new wave

Kulinarisches:
Passend zu einem Geburtstag wird es Kuchen geben. Da aber nicht nur süße Speisen lecker sind werden wir schauen das es auch etwas Herzhaftes gibt. Je mehr ihr jedoch selbst dazu beitragt und Essen mitbringt, desto mehr wird es für alle geben.

Visuelles:
Ab 17h werden wir den Film Watermelon Woman von Cheryl Dune zeigen.
„Die Filmemacherin Cheryl Dunye entdeckt bei ihrem Job in einer Videothek eine Dreißiger-Jahre-Schauspielerin, die nur als „Watermelon Woman“ in den Credits auftaucht, als Thema ihres ersten Dokumentarfilms für sich. Cheryl interviewt Frauen auf der Straße und Feministin Camille Paglia für ihr Filmprojekt und recherchiert in Archiven.“

Partizipatives:
Wir haben uns nochmal drauf geeinigt den Namen des Cafés erst nach dem ersten Café festzulegen. Dafür wird es während des Cafés eine Wand geben auf der Namensvorschläge vermerkt und diskutiert werden können.