Archiv für November 2013

cafém – feminismus zum kennen_lernen

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Was ein wunderschönes cafém am Sonntag. Viele großartige Menschen und eine super gemütliche Atmosphäre.

cafém november

Mehr Bilder gibt es hier.

Für alle Interessierten: Am Freitag den 22.11. findet ab 15h ein Zukunfttreffen zu Inhalten des caféms statt. Falls du Lust hast zu kommen schreib uns einfach eine Email und wir veraten dir den Ort

Außerdem hier schonmal die Ankündigung für das nächste cafém, was mit Sicherheit genauso schön wird wie das letzte!

Das De­zember­café bie­tet nicht nur den be­reits be­kann­ten Brunch und Zeit für ge­müt­li­che Ge­sprä­che, son­dern auch einen Work­shop:

Ste­reo­ty­pe ler­nen – Ein Work­shop zu Dis­kri­mi­nie­rungs­for­men in Kin­der-​ und Ju­gend­li­te­ra­tur

In un­zäh­li­gen Bü­chern der Kin­der-​ und Ju­gend­li­te­ra­tur sind dis­kri­mi­nie­ren­de In­hal­te zu fin­den. Ein klei­ner Aus­schnitt davon soll in dem Work­shop näher be­leuch­tet wer­den. Dabei soll ins­be­son­de­re un­ter­sucht wer­den, wel­che ras­sis­ti­schen und se­xis­ti­schen Ste­reo­ty­pe durch Li­te­ra­tur an Kin­der und Ju­gend­li­che wei­ter­ge­ben wer­den.
Im Work­shop wer­den dazu be­rühm­te Bei­spie­le wie Pippi Langstrumpf, Jim Knopf, die Mär­chen der Ge­brü­der Grimm aber auch ak­tu­el­le Werke be­spro­chen. An­hand die­ser Bü­cher soll unter an­de­rem auf dis­kri­mi­nie­ren­de Spra­che in Form von Fremd­be­zeich­nun­gen ein­ge­gan­gen wer­den. Ein wei­te­rer Schwer­punkt liegt darin, wie ras­sis­ti­sche Ste­reo­ty­pe in Tex­ten und Bil­dern ver­mit­telt wer­den und wel­che Er­war­tun­gen an “Weib­lich­kei­ten“ und “Männ­lich­kei­ten“ ge­rich­tet wer­den.
Zum Ab­schluss soll ein kur­zer Über­blick zu ak­tu­el­len Dis­kur­sen über den Um­gang mit dis­kri­mi­nie­ren­der Kin­der-​ und Ju­gend­li­te­ra­tur ge­ge­ben wer­den und ein Aus­tausch zu ei­ge­nen Stra­te­gi­en statt­fin­den.

Die Re­fe­ren­tin­nen Suse und Kris­tin sind seit meh­re­ren Jah­ren in der po­li­ti­schen Bil­dung tätig und haben ihre Ba­che­l­o­r­ar­bei­ten zu dem Thema ver­fasst.

Außerdem beginnen wir im Dezember mit einem Lesekreis – gelesen wird „Aufstand aus der Küche“ von Silvia Federici. Texte bringen wir mit :)

Ort: kos­mo­tique, Dres­den
Zeit: 14-​20h // Work­shop 16h -> Ach­tung: Es sind bereits alle Workshopplätze belegt

feministisch. kritisch. theorie. – Sich an die Zukunft erinnern in Berlin

Die drei Vortragenden zu „Feministische Kritische Theorie?!“ auf dem e*camp hatten schon damals angedeutet, sie seien an der Organisation einer ominösen Konferenz so ca. im November beteiligt.
Nun ist es fast soweit: Vom 29.11. bis 01.12. findet in Berlin die studentisch organisierte Konferenz ‚Kritische Theorie – Eine Erinnerung an die Zukunft‘ statt.

Den Organisator*innen geht es darum, ‚die bisher zumeist vereinzelten Elemente einer radikalen Gesellschaftskritik in einem Diskussionsraum zusammen zu führen, in dem sich offen und kontrovers über die Bedingungen und Möglichkeiten zur Transformation der krisenhaften gesellschaftlichen Praxis und die Rolle, welche eine kritische Theorie der Gesellschaft dabei spielt, verständigt werden kann. Versucht werden soll deshalb, den universitären Rahmen bewusst zu überschreiten und eine nicht nur akademische Auseinandersetzung zu führen.‘
Wäre ja schön, wenn der Versuch glückte.

Der feministische ‚Einschlag‘ innerhalb der Organisation ist unverkennbar – so z.B. liegt der Frauen*anteil untypischerweise nur knapp unter der Hälfte aller Referierenden bzw. Künstler*innen.
Was ebenfalls positiv hervorzuheben ist: Es scheinen sich viele Gedanken zum WIE gemacht worden zu sein. Dem o.g. Anspruch soll durch verschiedene Veranstaltungs-Formate Rechnung getragen werden: Es gibt zu Vorträgen oft jeweils ein ‚Ko-Referat‘ (soll ‚die Debatte kontroverser gestalten‘), es gibt ‚Offene Räume‘, ‚Salons‘, Podiumsdiskussionen, Workshops (vorherige Anmeldung nötig, weil jeweils max.20 Leute), Abendveranstaltungen, eine Kunstausstellung sowie Performances. Plus X.

Für Menschen, die sich für explizit feministische Kritische Theorie interessieren (mal abgesehen davon, wie viele der anderen Referierenden ebenso Feminist*innen sind), sei hier auf die Podiumsdiskussion am Samstag, 18-20 Uhr hingewiesen: Roswitha Scholz, Christine Kirchhoff und Elvira Scheich diskutieren, moderiert von Barbara Umrath, über »Die Gegenwart des Patriarchats«.

Hier findet ihr die einzelnen Programmpunkte mit Ankündigungstexten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung (außer zu den Workshops) ist nicht nötig.
Wer hinfahren und sich dazu verabreden möchte, kann sich per Mail bei uns melden. Aber schnell.

Audiomitschnitt des Vortrags in Dortmund online

Am 11.11.2013 fand im Dortmunder ‚Nordpol‘ unter dem Titel „Von feministischen Reitpeitschen und Blumenkränzen“ ein Vortrag von uns statt. Den Mitschnitt davon sowie der darauffolgenden Diskussion findet ihr hier.

No Means No!

Yeah!
5000 „Nein heißt Nein“ – Flyer und 1000 „No means No“ – Flyer werden- in Zusammenarbeit mit dem Stura der TU Dresden, gedruckt . Layout gibt es wie immer auch zum selber ausdrucken und verbreiten auf unserem Blog unter Material.

No Means No!

Feminismus aus der Ukraine

In der nächsten Ausgabe der Phase 2 (wahrscheinlich Dezember) wird ein Beitrag von uns unter dem Titel „Sind Femen noch zu retten?“ erscheinen.

Bis dahin gibt es noch ein paar Hörtips:

Die Wutpilger Streifzüge (Oktober) gesendet vom FSK diskutieren Femen mit einem interessanten Vortrag von Maria Neuhaus.

Der Mitschnitt unseres Vortrags „Did Femen take over Fe­mi­nism? – Fra­gen zu Fe­mens „fe­mi­nis­ti­schem“ Ge­halt und den Aus­wir­kun­gen auf die Be­frei­ung der Frau*“ aus der Vortragsreihe Durchkreuzen der EAG.

Und falls wer Lust hat auf Backgroundinfos zur queer-feministischen Szene und den derzeitigen gesetzlichen Entwicklungen in der Ukraine kann sich Folgendes anhören: From Kyiv with Love – Queer lifeworlds in Ukraine (auf Englisch)