Tag-Archiv für 'cafem'

cafém – feminismus zum kennen_lernen

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Am 19.04.2015 wird es im Rahmen des caféms die Möglichkeit geben an einem Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungstraining teilzunehmen.
Hierzu dürfen wir Kathrin Bein als professionelle Trainerin (WenDo Dresden, FMGZ Medea e.V.) bei uns begrüßen.

Inhalte des Trainings sind unter anderem Wahrnehmung und Körpersprache, einfache Selbstverteidigungstechniken, spezielle Selbstbehauptungsübungen, Situationsspiele und auch Entspannungsmethoden; mit dem Ziel, eigene Handlungsstraktegien zu reflektieren und zu erweitern.

Wir bitten euch um eine kurze Anmeldung vorab per Mail an:
cafemdresden@riseup.net
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Der Kurs richtet sich an Mädels/Frauen/Lesben/Trans* (ab 16 Jahre).
Bitte bringt bequeme Kleidung, Turnschuhe und (wenn möglich) eine Isomatte mit.

Gerahmt wird der Kurs von unserem monatlich stattfindenden Kaffeeklatsch. In der Zeit von 14:00 – 20:00 Uhr könnt ihr uns in der
kosmotique einen Besuch abstatten. Wie immer wird es einen kleinen Brunch geben, zu dem gern etwas mitgebracht werden darf. Außerdem erwarten euch ein kleiner Infostand, einige Bücher und Zines, sowie eine
Kinderspielecke und vor allem natürlich nette Menschen.

cafém: 14:00-20:00Uhr @kosmotique // Martin-Luther-Str. 13 // Dresden
Selbstbehauptungs-/Selbstverteidigungstraining (FLT*): 15:00-19:00Uhr
@FB

cafém im März

Da dies beim letzten cafém ausgefallen ist, werden wir den bereits im Februar angekündigten Film nun beim 18. Cafém am 15.03. zeigen.

Der Film handelt von zwei jüdischen Frauen in Berlin und porträtiert ihre jahrzehntelange Freundschaft: Die beiden teilen nicht nur eine außergewöhnliche Geschichte, sondern halten diese mit Humor und guter jiddischer Küche lebendig. Der Film begleitet die Freundinnen durch ihren Alltag, beobachtet sie bei ihren täglichen Routinen, lauscht ihren Gesprächen über Herkunft, Identität und Erinnerung. Dabei zeichnet er die mutige Entscheidung der beiden Holocaust-Überlebenden nach, Deutschland zur Heimat zu machen, sich und ihr Leben in jüdischer Tradition neu zu erfinden. Der Film illustriert, wie es den beiden gelingt, durch die Zubereitung der Gerichte ihrer Kindheit Tradition lebendig zu halten und Erinnerung zu teilen. Essen, so wird deutlich, bedeutet Erinnern, Lieben und Gegenwart.

Es sei schon im Vorraus darauf hingewiesen, dass der Film fleischige Szenen enthält, die dem/der ein oder anderen aufstoßen könnten. Wir möchten euch dennoch diesen liebevollen, wichtigen Film nicht vorenthalten. Fleisch wird vor Ort nicht vorhanden sein, dafür aber einige vegane Leckereien. Gerne darf auch was mitgebracht werden.
Wir freuen uns auf einen entspannten Filmnachmittag mit euch!

Neben dem Film wird es im Rahmen des caféms ab 15 Uhr einen Diskussionskreis zum Thema „Religion und Feminismus“ geben. Bei diesem ersten Zusammentreffen soll es speziell um christlichen Fundamentalismus und Antifeminismus gehen. Ein kurzer Input wird vorbereitet und ihr seit herzlich eingeladen mit uns zu diskutieren!

Cafém 14-20 Uhr
Diskussionsrunde inkl. Input zu „Religion und Feminismus I“ 15 Uhr
Filmstart 17 Uhr
Ort kosmotique / Martin-Luther-Str. 13. / 01099 Dresden

News zum cafém #17

Da nun doch eine Nazi-Demo für Sonntagnachmittag angemeldet wurde, wird das cafém wahrscheinlich schon so um 15:00 Uhr zu Ende sein. Ihr könnt uns aber beim Ausflug in die Altstadt begleiten.

Cafém im Februar

Der 15. Februar 2015 wird das Datum für das 17. cafém sein! Da es um dieses Datum herum wohl eher anstrengend werden könnte, haben wir uns für ein entspanntes cafèm entschieden, indem wir einen Film zeigen werden.

Dieser Film handelt von zwei jüdischen Frauen in Berlin und porträtiert ihre jahrzehntelange Freundschaft: Die beiden teilen nicht nur eine außergewöhnliche Geschichte, sondern halten diese mit Humor und guter jiddischer Küche lebendig. Der Film begleitet die Freundinnen durch ihren Alltag, beobachtet sie bei ihren täglichen Routinen, lauscht ihren Gesprächen über Herkunft, Identität und Erinnerung. Dabei zeichnet er die mutige Entscheidung der beiden Holocaust-Überlebenden nach, Deutschland zur Heimat zu machen, sich und ihr Leben in jüdischer Tradition neu zu erfinden. Der Film illustriert, wie es den beiden gelingt, durch die Zubereitung der Gerichte ihrer Kindheit Tradition lebendig zu halten und Erinnerung zu teilen. Essen, so wird deutlich, bedeutet Erinnern, Lieben und Gegenwart.

Es sei schon im Vorraus darauf hingewiesen, dass der Film fleischige Szenen enthält, die dem/der ein oder anderen aufstoßen könnten. Wir möchten euch dennoch diesen liebevollen, wichtigen Film nicht vorenthalten. Fleisch wird vor Ort nicht vorhanden sein, dafür aber einige vegane Leckereien. Gerne darf auch was mitgebracht werden.

Cafém 14-20 Uhr
Filmstart 17 Uhr
Ort kosmotique / Martin-Luther-Str. 13. / 01099 Dresden

cafém – feminismus zum kennen_lernen

Das cafém startet mit einem Rap – Workshop ins neue Jahr:

Not normative but RAP mit Ro
(offen für alle / open to all gender)

Rap, Sprechgesang, Worte im Takt-
Bilder komm’ nach außen, in Sprache verpackt.
Finde den Flow und fließe im Beat,
lass dich überraschen von dem was geschieht!

Rap wird oft verknüpft mit patriarchaler Hip Hop-Tradition. Der männlich dominierte Rap-Musik-Kosmos ist aber nur 1 Ausprägung von dem was möglich ist. Leute*, ergreift das Mic, erhebt die Stimme & drückt aus was euch beschäftigt! Ob ernst oder humorvoll, direkt oder verschachtelt, energisch oder schüchtern: in diesem Workshop ist Platz für eure Ideen, aber kein Platz für Platzhirsche & Besserwisser*innen. Skillsharing, Handarbeit & konstruktives Feedback sollen die Praxis bestimmen,
während ihr an euren eigenen Texten schreibt. Wer braucht Normativität, wenn wir Phantasie haben?!

Mitbringen: Zettel & Stift
Sprache: deutsch, Englischübersetzung bei Bedarf.
Geübte & ungeübte Texter*innen & Musiker*innen willkommen.
In dem Workshop wird Wert auf respektvollen Umgang gelegt.

-> Und da es wieder eine begrenzte Teilnehmer_innenzahl gibt möchten bitte wir euch um eine „Anmeldenachricht“.

Workshop: 15 – 18Uhr
cafém: 14 – 20 Uhr

spoken word@cafém

Dieses cafém bieten nicht nur Altbekanntes, sondern auch einen Spoken Word Workshop:

„Wolltest du schon immer mal deine Geschichten, Liedtexte, Gedichte oder andere Wortsammlungen auf Papier bringen?

In diesem Spoken-Word-Workshop hast du genau dazu die Möglichkeit, mit Worten zu spielen und deine eigenen Geschichten zu finden. Anhand einer Vielzahl kreativer Methoden und Techniken wirst du zum Schreiben ermutigt und inspiriert. Auch wenn du noch nie etwas geschrieben hast – die Lust auf die Worte zählt.

Weil Spoken Word eine Verschmelzung von Poesie und Performance ist, wird es auch Raum geben, Performance-Methoden zu lernen um die Wirkung deiner Stücke nicht nur auf dem Papier, sondern auch auf der Bühne zu erleben. Wir werden mit Körper und Stimme arbeiten, mit Improvisation und Mikrophon, dabei geht es um’s ausprobieren und natürlich auch um’s Spaß haben.

Der Workshop vermittelt Einblicke in die Kunstform
des Spoken Word:

Spoken Word ist in schlichten Worten das „gesprochene Wort“. Es ist eine Verschmelzung von Poesie und Performance, von Schreiben und Vortragen. Es kann spontan, unakademisch, sofort und leicht zugänglich sein. In Deutschland ist Slam Poetry die bekannteste Form des Spoken- Word, aber es gibt in unserem Fall keinen Wettbewerb.“

Workshopleiterin: Katinka Kraft (www.katinkakraft.com)

Cafém: 14 – 20Uhr
Workshop: 15 – 19Uhr

Die Veranstaltung wird unterstützt von DOMINO – Jugend gestaltet.

* Bitte meldet euch im Vorfeld für den Workshop per Mail oder PM an. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Teilnehmer_innenplätzen

++ Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie ++ Abtreibungsrechte und Bible Belt ++ Homophobe Eltern ++ cafém – feminismus zum kennen_lernen ++

Diese Woche gibt es zum einen die Fortsetzung der Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie. Welche Veranstaltungen in dem Rahmen statfinden könnt ihr hier einsehen.

Insbesondere möchten wir diese drei Veranstaltungen hervorheben:

13.11.2014
Film und Input: Der Kampf um den weiblichen Körper
20 Uhr AZ Conni
mit einem Input von Pro Choice Dresden

Vielen Menschen erscheint das Recht auf Schwangerschaftsabbruch in Deutschland selbstverständlich, die Kämpfe um den §218 längst von der zweiten Frauenbewegung in den 70ern ausgefochten und gewonnen.
Doch christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner_innen und Versuche, die Möglichkeiten selbstbestimmter Familienplanung einzuschränken, sind kein Problem der USA oder von Drittweltländern, auch in Deutschland gibt es seit einigen Jahren wieder vermehrt Kampagnen gegen die Selbstbestimmung von Schwangeren Menschen.

Neben einem Film über die Kämpfe um das Recht auf Schwangerschaftsabbruch in den 70ern wird Pro Choice Dresden über Märsche von christlich-fundamentalistischen Abtreibungsgegner_innen in Deutschland und Sachsen sowie die Proteste dagegen berichten, danach kann gemeinsam diskutiert werden.

15.11.2014
An diesem Tag möchten „besorgte“, homophobe Eltern gegen „Frühsexualisierung der Kinder an Grundschulen“ demonstrieren. Mit dabei Jürgen Elsässer.

Hier ein Link zu bereits bestehenden Gegenveranstaltungen:

16.11.2014
cafém – feminismus zum kennen_lernen
14 – 20 Uhr, kosmotique Dresden
16.30 Uhr Lesung

Ein Jahr und ein Monat cafém.
Dieses Mal gibt es wieder den bereits bekannten Brunch, Stencil, Spiele, Platz für Diskussionen und Treffen sowie eine Lesung.

Lesungsbeginn 16.30Uhr

Bereits im Mai kam Stefanie Lahya Aukongo zu uns stellte sich sowie Audre Lorde und May Ayim durch Kurzbiographien und Gedichten vor. Nun wird sie aus ihrer Autobiographie „Kalungas Kind“ lesen.

„Eine große Geschichte über Liebe, Mut und Tapferkeit 1978, Ostberlin: Ein kleines Mädchen kommt zur Welt – schwer verletzt. Ihre 17-jährige Mutter wurde in den Bürgerkriegswirren Namibias angeschossen und im Zuge einer staatlichen „Solidaritätsaktion“ in die DDR ausgeflogen. Eine Berliner Familie nimmt das behinderte Kind in ihre Obhut und pflegt es liebevoll. Nach einem Jahr endet die staatliche Solidarität. Stefanie muss zusammen mit ihrer Mutter zurück nach Afrika, wo nach wie vor der Bürgerkrieg tobt. Ihre Pflegefamilie weiß: Stefanie hat dort keine Überlebenschance. Die Familie wagt das Undenkbare – sie lehnt sich gegen den Staatsapparat auf. Es ist ein aussichtslos erscheinender Kampf, aber am Ende gelingt er. Doch als die kleine Stefanie wieder in Deutschland eintrifft, ist der Schock groß: Die Kleine ist dem Tod näher als dem Leben … Stefanie wächst in der DDR behütet heran. Nach dem Mauerfall reist der Teenager Stefanie in das nunmehr befriedete Namibia, um seine Mutter wiederzusehen. Es wird der Besuch in einer komplett fremden Welt. Bei einer Mutter, die nichts weniger braucht als eine behinderte Tochter. Doch die „kleine Deutsche“ lernt auch ihre Großmutter kennen, die ihr zeigt, wie sie sich mit ihrem Schicksal aussöhnen kann: „Du bist Kalungas Kind. Du weißt es nur nicht. Aber du wirst es herausfinden.“ Zurück in Berlin beginnt Stefanie ihren nächsten Kampf: Obwohl sie in mehrfacher Hinsicht nicht dem entspricht, was als „normal“ gilt, stellt sich das intelligente Mädchen allen Vorurteilen und lernt, sich zu behaupten.“

Über die Autorin:
Stefanie-Lahya Aukongo ist eine Autorin, Poetin, Fotografin, Aktivistin und Sängerin. Zu viel für ein kurzes Leben. Ganz klar: nein. Sie arbeitet als Freiberuflerin in den Bereichen NGO-Beratung und interkulturelle Kompetenz. 2009 erschien ihr autobiografisches Buch: Kalungas Kind, erschienen im Rowohlt Verlag. Sie engagiert sich für den Panafrikanismus, in dem sie schreibt, fotografiert, singt und diskutiert über das, was sie bewegt, empört und inspiriert. Während ihrer Afrikareisen hat sie sich dem afrikanischen Leben angenommen, lernte ihre leiblichen Eltern kennen und folgte ihren Spuren als Owambo.

cafém – feminismus zum kennen_lernen

Am 26.10.14 findet das nächste cafém statt.
Von 14 – 20Uhr gibt es die Möglichkeit die kosmoqtique selbst zu gestalten.
Plena, Lesekreise, Musik, Spiele spielen, diskutieren, essen, trinken..

Um 17Uhr wird es dann den monatlichen Input in Form eines Films geben.
Wir schauen gemeinsam „Laurence Anyways“

September 1989: Laurence Alia arbeitet als Lehrer für Literatur und lebt seit zwei Jahren in einer festen Beziehung mit Frédérique Belair, genannt Fred. Fred arbeitet beim Film, Laurence wiederum schreibt neben seiner Arbeit Gedichte und Kurzgeschichten und wurde gerade mit einem kleineren Literaturpreis ausgezeichnet. Einen Monat später ist Laurences 35. Geburtstag. Fred schenkt ihm einen Kurztrip nach New York City und redet im Auto betrunken auf ihn ein, bis er sie anschreit, dass sie schweigen solle und er sterben werde, wenn „[er] es nicht ausspreche“. Er eröffnet ihr, dass er im falschen Körper lebe und nun beschlossen habe, endlich als Frau zu leben. Für Fred bricht eine Welt zusammen. Fragend tastet sie sich heran – ob sie, Laurence, sich in den letzten Monaten jemals als Frau gekleidet habe, ob sie ihre Unterwäsche angezogen habe, ob sie homosexuell sei. Später weint sie sich bei ihrer Mutter und ihrer Schwester Stef aus. Beide raten ihr, Laurence zu verlassen. Diese wiederum sucht im November ihre Eltern auf. Das Verhältnis zum Vater ist schwer gestört, die Mutter hat sie nie als Sohn angesehen. Sie eröffnet ihrer Mutter, dass sie als Frau leben wird, doch ihre Mutter reagiert nicht überrascht. Sie meint, sie solle ihre Probleme selbst klären. Fred wiederum entscheidet sich gegen den Rat ihrer Familie: Sie will die schwierige Zeit mit Laurence zusammen durchstehen…

Caféte beim Cafém

Nach einem Jahr mit Vorträgen, Workshops, Audios und Videos, Brunch, Beisammensein, Lesen und Diskussionen, sowie drei Jahren e*vibes, wollen wir feiern! Dafür ist die kosmotique am Sonntag den 20.09. von 14 – 20 Uhr offen.

L_Sa wird zu Torte und Luftschlangen auflegen, im Hinterraum könnt ihr mitgebrachte Kleidungsstücke tauschen oder sie mit Farbe und Stencils verschönern und ab 16 Uhr gibt es Konzerte mit ari und mo leen.
Wir freuen uns auf euch und Freund_innen!

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L_Sa (Dresden): FemaleVocalist/Deep-/Techhouse/Elektro (DD)

ari (female fronted one-man-band) aus Berlin macht anarcha-feministische Musik zum zu­hö­ren, rum­sit­zen, rau­chen und Bier trin­ken. Zum auf­ste­hen, raus­ge­hen und losgehen. Gegen Herrschaftsverhältnisse, schlechtes Wetter und Herz­klum­pen­schei­ße.

mo leen (Berlin). Kluge Texte und eine wunderschöne Stimme, die so einiges auf den Punkt bringen über die heutigen traurigen Zustände..

Workshopausfall beim cafém am 20.07.

Leider müssen wir euch mitteilen, dass der Input über Frauen in der Neonazi-Szene und „nationalen Feminismus“ von Daniele Schmohl beim morgigen cafém ausfällt. Die Referentin hat aus persönlichen Gründen kurzfristig abgesagt. Wir bitten um euer Verständnis.

Das cafém hat trotzdem ab 14Uhr für euch geöffnet und wir freuen uns auf einen entspannten Sonntag mit Kaffee, kleinem Brunch, Lesestoff und netten Gesprächen.

Bis morgen!