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Audiomitschnitt: Kritische Theorie und Rassismus

Der Rassismusbegriff scheint, nicht zuletzt aufgrund seines inflationären Gebrauchs, zunehmend an Erklärungskraft einzubüßen. Unter dem Label „Rassismus“ firmieren die verschiedensten Assoziationen, welche alles andere als eine klare Übereinstimmung der Erkenntnis mit ihrem Gegenstand darbieten. Ist Rassismus eine Erscheinungsform von Fremdenfeindlichkeit – oder umgekehrt? Im Vortrag soll versucht werden, eine differenzierte Reflexion auf den Begriff – gerade in Abgrenzung zu unzureichenden Erklärungsversuchen – zu forcieren.

Der Mitschnitt ist hier zu finden.

Kritische Theorie und Rassismus

Der Rassismusbegriff scheint, nicht zuletzt aufgrund seines inflationären Gebrauchs, zunehmend an Erklärungskraft einzubüßen. Unter dem Label „Rassismus“ firmieren die verschiedensten Assoziationen, welche alles andere als eine klare Übereinstimmung der Erkenntnis mit ihrem Gegenstand darbieten. Ist Rassismus eine Erscheinungsform von Fremdenfeindlichkeit – oder umgekehrt? Im Vortrag soll versucht werden, eine differenzierte Reflexion auf den Begriff – gerade in Abgrenzung zu unzureichenden Erklärungsversuchen – zu forcieren.

Vortrag und Diskussion mit Nico Altenhoff
28.05.14
19h @kosmotique
Eintritt frei

feministisch. kritisch. theorie. – Sich an die Zukunft erinnern in Berlin

Die drei Vortragenden zu „Feministische Kritische Theorie?!“ auf dem e*camp hatten schon damals angedeutet, sie seien an der Organisation einer ominösen Konferenz so ca. im November beteiligt.
Nun ist es fast soweit: Vom 29.11. bis 01.12. findet in Berlin die studentisch organisierte Konferenz ‚Kritische Theorie – Eine Erinnerung an die Zukunft‘ statt.

Den Organisator*innen geht es darum, ‚die bisher zumeist vereinzelten Elemente einer radikalen Gesellschaftskritik in einem Diskussionsraum zusammen zu führen, in dem sich offen und kontrovers über die Bedingungen und Möglichkeiten zur Transformation der krisenhaften gesellschaftlichen Praxis und die Rolle, welche eine kritische Theorie der Gesellschaft dabei spielt, verständigt werden kann. Versucht werden soll deshalb, den universitären Rahmen bewusst zu überschreiten und eine nicht nur akademische Auseinandersetzung zu führen.‘
Wäre ja schön, wenn der Versuch glückte.

Der feministische ‚Einschlag‘ innerhalb der Organisation ist unverkennbar – so z.B. liegt der Frauen*anteil untypischerweise nur knapp unter der Hälfte aller Referierenden bzw. Künstler*innen.
Was ebenfalls positiv hervorzuheben ist: Es scheinen sich viele Gedanken zum WIE gemacht worden zu sein. Dem o.g. Anspruch soll durch verschiedene Veranstaltungs-Formate Rechnung getragen werden: Es gibt zu Vorträgen oft jeweils ein ‚Ko-Referat‘ (soll ‚die Debatte kontroverser gestalten‘), es gibt ‚Offene Räume‘, ‚Salons‘, Podiumsdiskussionen, Workshops (vorherige Anmeldung nötig, weil jeweils max.20 Leute), Abendveranstaltungen, eine Kunstausstellung sowie Performances. Plus X.

Für Menschen, die sich für explizit feministische Kritische Theorie interessieren (mal abgesehen davon, wie viele der anderen Referierenden ebenso Feminist*innen sind), sei hier auf die Podiumsdiskussion am Samstag, 18-20 Uhr hingewiesen: Roswitha Scholz, Christine Kirchhoff und Elvira Scheich diskutieren, moderiert von Barbara Umrath, über »Die Gegenwart des Patriarchats«.

Hier findet ihr die einzelnen Programmpunkte mit Ankündigungstexten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung (außer zu den Workshops) ist nicht nötig.
Wer hinfahren und sich dazu verabreden möchte, kann sich per Mail bei uns melden. Aber schnell.

Programm e*camp – gegen kapitalismus und sein geschlechterverhältnis

English

Endlich können wir euch einen Teil des lang ersehnten e*camp – Programms präsentieren.
In den nächsten Wochen wird es fortwährend aktualisiert werden und gerne könnt ihr selbst auch noch Beiträge einbringen.

e*camp – gegen kapitalismus und sein geschlechterverhältnis

Liebe Menschen,

wir die Gruppe e*vibes – für eine emanzipatorische praxis sind eine feministische/sexismuskritische Gruppe in Dresden und organisieren für den 06.-11.06.2013 ein Camp auf Burg Lohra in Thüringen.

Auf dem Camp wollen wir uns schwerpunktmäßig mit Zusammenhängen zwischen Kapitalismus und Geschlecht beschäftigen.
Unterschiedliche Zugänge sollen (v.a.) marxistische Ansätze, solche der Kritischen Theorie, feministische sowie queer-theoretische Ansätze liefern – auch in Hinblick auf die Frage, inwiefern dies alles zusammendenkbar ist oder eben auch nicht. Außerdem interessiert uns, was sich daraus dann für eine feministische/emanzipatorische Praxis ergibt. Um solche Dinge mal länger (als kurz im Anschluss an einen Vortrag, wonach alle sich wieder verstreuen) diskutieren zu können und eine Austausch-Plattform dafür zu schaffen, organisieren wir das Camp.

Zu diesem Camp möchten wir euch nicht nur herzlichst einladen, sondern auch um Mithilfe bitten.
Nicht nur brauchen wir Hilfe im Bezug auf die Finanzierung des Ganzen sondern auch beim konkreten Transport (Dresden und Burg Lohra liegen ganz schön weit auseinander), beim Auf- und Abbau, Orgastrukturen während des Camps, Unterstützungsarbeit, Dolmetschen (DGS, Leichte Sprache, Englisch, Französich, Tschechisch, Polnisch, etc.), Gestaltung des Open Space und x anderen Sachen.

Falls ihr Lust habt uns zu unterstützen meldet euch doch bitte bei uns unter folgender Email Adresse: e_vibes@riseup.net

Ansonsten wird es hier in den nächsten Tagen und Wochen mehr Infos zum Camp geben.