Tag-Archiv für 'workshop'

cafém – feminismus zum kennen_lernen

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Am 19.04.2015 wird es im Rahmen des caféms die Möglichkeit geben an einem Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungstraining teilzunehmen.
Hierzu dürfen wir Kathrin Bein als professionelle Trainerin (WenDo Dresden, FMGZ Medea e.V.) bei uns begrüßen.

Inhalte des Trainings sind unter anderem Wahrnehmung und Körpersprache, einfache Selbstverteidigungstechniken, spezielle Selbstbehauptungsübungen, Situationsspiele und auch Entspannungsmethoden; mit dem Ziel, eigene Handlungsstraktegien zu reflektieren und zu erweitern.

Wir bitten euch um eine kurze Anmeldung vorab per Mail an:
cafemdresden@riseup.net
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Der Kurs richtet sich an Mädels/Frauen/Lesben/Trans* (ab 16 Jahre).
Bitte bringt bequeme Kleidung, Turnschuhe und (wenn möglich) eine Isomatte mit.

Gerahmt wird der Kurs von unserem monatlich stattfindenden Kaffeeklatsch. In der Zeit von 14:00 – 20:00 Uhr könnt ihr uns in der
kosmotique einen Besuch abstatten. Wie immer wird es einen kleinen Brunch geben, zu dem gern etwas mitgebracht werden darf. Außerdem erwarten euch ein kleiner Infostand, einige Bücher und Zines, sowie eine
Kinderspielecke und vor allem natürlich nette Menschen.

cafém: 14:00-20:00Uhr @kosmotique // Martin-Luther-Str. 13 // Dresden
Selbstbehauptungs-/Selbstverteidigungstraining (FLT*): 15:00-19:00Uhr
@FB

cafém – feminismus zum kennen_lernen

Das cafém startet mit einem Rap – Workshop ins neue Jahr:

Not normative but RAP mit Ro
(offen für alle / open to all gender)

Rap, Sprechgesang, Worte im Takt-
Bilder komm’ nach außen, in Sprache verpackt.
Finde den Flow und fließe im Beat,
lass dich überraschen von dem was geschieht!

Rap wird oft verknüpft mit patriarchaler Hip Hop-Tradition. Der männlich dominierte Rap-Musik-Kosmos ist aber nur 1 Ausprägung von dem was möglich ist. Leute*, ergreift das Mic, erhebt die Stimme & drückt aus was euch beschäftigt! Ob ernst oder humorvoll, direkt oder verschachtelt, energisch oder schüchtern: in diesem Workshop ist Platz für eure Ideen, aber kein Platz für Platzhirsche & Besserwisser*innen. Skillsharing, Handarbeit & konstruktives Feedback sollen die Praxis bestimmen,
während ihr an euren eigenen Texten schreibt. Wer braucht Normativität, wenn wir Phantasie haben?!

Mitbringen: Zettel & Stift
Sprache: deutsch, Englischübersetzung bei Bedarf.
Geübte & ungeübte Texter*innen & Musiker*innen willkommen.
In dem Workshop wird Wert auf respektvollen Umgang gelegt.

-> Und da es wieder eine begrenzte Teilnehmer_innenzahl gibt möchten bitte wir euch um eine „Anmeldenachricht“.

Workshop: 15 – 18Uhr
cafém: 14 – 20 Uhr

spoken word@cafém

Dieses cafém bieten nicht nur Altbekanntes, sondern auch einen Spoken Word Workshop:

„Wolltest du schon immer mal deine Geschichten, Liedtexte, Gedichte oder andere Wortsammlungen auf Papier bringen?

In diesem Spoken-Word-Workshop hast du genau dazu die Möglichkeit, mit Worten zu spielen und deine eigenen Geschichten zu finden. Anhand einer Vielzahl kreativer Methoden und Techniken wirst du zum Schreiben ermutigt und inspiriert. Auch wenn du noch nie etwas geschrieben hast – die Lust auf die Worte zählt.

Weil Spoken Word eine Verschmelzung von Poesie und Performance ist, wird es auch Raum geben, Performance-Methoden zu lernen um die Wirkung deiner Stücke nicht nur auf dem Papier, sondern auch auf der Bühne zu erleben. Wir werden mit Körper und Stimme arbeiten, mit Improvisation und Mikrophon, dabei geht es um’s ausprobieren und natürlich auch um’s Spaß haben.

Der Workshop vermittelt Einblicke in die Kunstform
des Spoken Word:

Spoken Word ist in schlichten Worten das „gesprochene Wort“. Es ist eine Verschmelzung von Poesie und Performance, von Schreiben und Vortragen. Es kann spontan, unakademisch, sofort und leicht zugänglich sein. In Deutschland ist Slam Poetry die bekannteste Form des Spoken- Word, aber es gibt in unserem Fall keinen Wettbewerb.“

Workshopleiterin: Katinka Kraft (www.katinkakraft.com)

Cafém: 14 – 20Uhr
Workshop: 15 – 19Uhr

Die Veranstaltung wird unterstützt von DOMINO – Jugend gestaltet.

* Bitte meldet euch im Vorfeld für den Workshop per Mail oder PM an. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Teilnehmer_innenplätzen

PART 2: Überlegungen zu einem emanzipatorischen Umgang mit Diskriminierung und Gewalt

Die Interessiertengruppe e*space, die über längere Zeit einen Workshop ausgearbeitet hat und seit einigen Monaten mit diesem „tourt“, führt nächsten Samstag den Workshop in Leipzig fort – die zweite Hälfte fehlt schließlich noch:

02.08., 10:30-19h, Atari
(Facebook-Veranstaltung)

Am Wochenende 12.+13.07. fand in Leipzig der erste Teil unseres Workshops “Überlegungen zu einem emanzipatorischen Umgang mit Diskriminierung und Gewalt” statt. Dieser Teil war eher von Abstrakterem, Begriffsdiskussionen etc. geprägt. Viele hatten allerdings gerade auch Interesse am zweiten Teil, der sich u.a. konkreten Beispielen widmet. Da die Berliner Gruppe ask gerd_a ihre Veranstaltung für den 02.08. leider absagen musste, schlugen wir eine Weiterführung unseres Workshops an diesem Tag vor. Einige Teilnehmer_innen von Teil 1 werden wieder dabei sein, andere können aber gern dazukommen. Ihr habt dann zwar wichtige Diskussionen in dieser Gruppe nicht mitgeführt, aber wir werden versuchen, euch bestmöglich ‘hineinzuholen’.
Ab 10:30 Uhr werden im Raum bereits einige Ergebnisse aus Teil 1 aushängen – gerade den neu Hinzukommenden empfehlen wir, dann da zu sein, da so Rückfragen noch unkompliziert geklärt werden können. Um 11 Uhr starten wir mit Teil 2, sonst kommen wir nicht durch. Bitte meldet euch unter in_our_hands@riseup.net an, dann erhaltet ihr noch etwas Vorbereitungsmaterial.

(Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „In Our Hands“, organisiert von der Leipziger Gruppe Reclaim Utopia)
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Was bisher geschah:
* Vorstellung, Kennenlernen, Vereinbarungen (z.B. bezüglich Kommunikation im Workshop)
* Diskussion von relevanten Begriffen, Differenzierung voneinander, am ausführlichsten “Diskriminierung” und “Gewalt”
* Sammeln eigener Kriterien an einen emanzipatorischen Umgang mit Diskriminierung und Gewalt
* Beziehen dieser Kriterien auf verschiedene Konzepte bzw. Ansätze
** bürgerliche Justiz
** Definitionsmacht
** Community Accountability
* jeweils Sammeln von Positivem und Negativem, Diskussion, Überprüfen der Ausgangskriterien

Was noch kommt:
* Awareness/Sensibilisierung (Sammlung möglicher Barrieren, Priorisierung, Erarbeitung konkreter Veränderungsansätze)
* Unterstützung Betroffener von Diskriminierung und Gewalt (Selbstbetrachtung und Schlussfolgerungen)
* Arbeit mit diskriminierenden bzw. gewaltausübenden Personen (Erarbeiten und Diskutieren von Strategien zum Umgang mit vorgegebenen Beispielsituationen)
* + X

Hier nochmal die Ankündigung des gesamten Workshops:

„>Über­le­gun­gen zu einem eman­zi­pa­to­ri­schen Um­gang mit Dis­kri­mi­nie­rung und Ge­walt< Bei eurer Par­ty­rei­he kommt es immer wie­der zu Über­grif­fen und ihr wisst nicht wie ihr damit um­ge­hen könnt? Schon wie­der eine den Freun­d_in­nen­kreis spal­ten­de Dis­kus­si­on über De­fi­ni­ti­ons­macht?
Herr­schafts­ver­hält­nis­se struk­tu­rie­ren unser Den­ken und Han­deln. Deren Ana­ly­se und Kri­tik auf ge­samt­ge­sell­schaft­li­cher Ebene ist un­ab­ding­bar. In kon­kre­ten Si­tua­tio­nen stel­len wir uns vor die­sem Hin­ter­grund die Frage nach Hand­lungs­mög­lich­kei­ten und -al­ter­na­ti­ven. Um­ge­gan­gen wird mit Dis­kri­mi­nie­rung und Ge­walt so­wie­so immer, nur meist igno­rant oder plan­los und damit oft Be­ste­hen­des ver­stär­kend. Aber auch ein be­wuss­tes “es ganz an­ders ma­chen wol­len” kann nach hin­ten los­ge­hen.
Wir sind keine An­ti­dis­kri­mi­nie­rungs-Or­ga­ni­sa­ti­on, deren Blick bei der ju­ris­ti­schen Gleich­stel­lung der Men­schen endet oder für die die Exis­tenz von Po­li­zei und bür­ger­li­cher Recht­spre­chung ein­fach für alle Zei­ten vor­aus­ge­setzt ist. Aber wo sind die Al­ter­na­ti­ven?
Wir wol­len nach eman­zi­pa­to­ri­schen An­sät­zen su­chen, also in Rich­tung der Be­frei­ung der In­di­vi­du­en. Uns geht es um das rich­ti­ge Leben im Fal­schen – also das Un­mög­li­che, das so oft zur blo­ßen Elends­ver­wal­tung der ka­pi­ta­lis­ti­schen Zu­stän­de ver­kommt. Ein Un­ter­fan­gen, in dem man sich nun mal in Wi­der­sprü­chen ver­hed­dert."

Juli-Cafém: Über Frauen in der Neonazi-Szene und „nationalen Feminismus“

Nach dem letzen Workshop an der EHS werden wir im Juli-Cafém die Thematik „Geschlecht und Nationalismus“ weiter vertiefen. Dafür gibt es nach dem üblichen vegan-vegetarischen Brunch ein Input von Daniela Schmohl (His­to­ri­ke­rin und Bil­dungs­ar­bei­te­rin), später kann anhand von Textbeispielen über nationalistische Frau­en und ihre The­men, aber auch mög­li­che Ge­gen­an­sät­ze dis­ku­tie­rt werden.

Überlegungen zu einem emanzipatorischen Umgang mit Diskriminierung und Gewalt

Der erste Part unseres Workshops zu „Überlegungen zu einem emanzipatorischen Umgang mit Diskriminierung und Gewalt“ kann nächste Woche in Leipzig besucht werden.

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Bei eurer Par­ty­rei­he kommt es immer wie­der zu Über­grif­fen und ihr wisst nicht wie ihr damit um­ge­hen könnt? Schon wie­der eine den Freun­d_innen­kreis spal­ten­de Dis­kus­si­on über De­fi­ni­ti­ons­macht?
Herr­schafts­ver­hält­nis­se struk­tu­rie­ren unser Den­ken und Han­deln. Deren Ana­ly­se und Kri­tik auf ge­samt­ge­sell­schaft­li­cher Ebene ist un­ab­ding­bar. In kon­kre­ten Si­tua­tio­nen stel­len wir uns vor die­sem Hin­ter­grund die Frage nach Hand­lungs­mög­lich­kei­ten und -al­ter­na­ti­ven. Um­ge­gan­gen wird mit Dis­kri­mi­nie­rung und Ge­walt so­wie­so immer, nur meist igno­rant oder plan­los und damit oft Be­ste­hen­des ver­stär­kend. Aber auch ein be­wuss­tes “es ganz an­ders ma­chen wol­len” kann nach hin­ten los­ge­hen.

Wir sind keine An­ti­dis­kri­mi­nie­rungs-Or­ga­ni­sa­ti­on, deren Blick bei der ju­ris­ti­schen Gleich­stel­lung der Men­schen endet oder für die die Exis­tenz von Po­li­zei und bür­ger­li­cher Recht­spre­chung ein­fach für alle Zei­ten vor­aus­ge­setzt ist. Aber wo sind die Al­ter­na­ti­ven?

Wir wol­len nach eman­zi­pa­to­ri­schen An­sät­zen su­chen, also in Rich­tung der Be­frei­ung der In­di­vi­du­en. Uns geht es um das rich­ti­ge Leben im Fal­schen – also das Un­mög­li­che, das so oft zur blo­ßen Elends­ver­wal­tung der ka­pi­ta­lis­ti­schen Zu­stän­de ver­kommt. Ein Un­ter­fan­gen, in dem man sich nun mal in Wi­der­sprü­chen ver­hed­dert.

12. – 13.06.2014
jeweils von 13 – 19 Uhr
Meuterei, Leipzig

Anmeldungen bitte direkt an reclaim utopia schicken.

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Geschlechterreflektierende Präventionsarbeit gegen Neonazismus

mutvorort

Neonazistische Szenen sprechen Jugendliche nicht als geschlechtslose Wesen an. „Machohafte“ Männlichkeitsmuster prägen das Auftreten in diesen Szenen und können attraktiv für junge Männer* sein. Doch auch junge Frauen* übernehmen eine aktive Rolle in neonazistischen Zusammenhängen, was häufig unterschätzt wird. Sie vertreten gleichermaßen die neonazistische Ideologie, übernehmen wichtige Aufgaben und entwickeln ihr Frauen*bild innerhalb der Szene.
Welche geschlechtsspezifischen Motive als Junge* oder Mädchen* gibt es, sich neonazistisch zu orientieren? Wie kann eine geschlechterreflektierende Arbeit präventiv gegen neonazistische Orientierungen bei Jugendlichen wirken? Durch eine geschlechterreflektierende Arbeit sollen die Präventionsmöglichkeiten gegen Rassismus, Antisemitismus und neonazistisch motivierte Gewalt von Jugendlichen erweitert werden.

Kostenloser Workshop mit Trainer_innen von „Mut vor Ort“ – in Kooperation mit dem Asta der Ehs Dresden
Teilnehmer_innenzahl auf 18 Personen begrenzt.
Um eine Anmeldung unter e_vibes@riseup.net wird gebeten.
@ ehs Dresden; Raum:3.114

cafém – feminismus zum kennen_lernen

Das Aprilcafém – dieses Mal am 4. Sonntag im Monat.
Wie gewohnt gibt es einen Brunch, Infostände, Bücherecken usw..

Der inhaltliche Schwerpunkt wird weiterhin Schwarzer Feminismus sein.. Dieses Mal wird es einen dreistündigen Workshop geben, der sich auch mit kritischem Weißsein auseinandersetzt. Da es hierfür nur 15 Plätze gibt. Bitten wir euch um eine konkrete Anmeldung. Schreibt uns einfach bei FB eine Nachricht und/oder eine Email (cafemdresden@riseup.net).

Ankündigungstext Workshop:

Schwarzer Feminismus und kritisches Weißsein in Deutschland

Der Workshop bietet zunächst eine kurze Einführung in die Geschichte der afrodeutschen Bewegung und v.a. der Entwicklung eines schwarzen Feminismus in Deutschland seit den 1980er Jahren. Dabei geht es um die führende Rolle von Frauen in der afrodeutschen Bewegung ebenso wie um die transatlantischen Einflüsse, besonders in Gestalt der Dichterin und Aktivistin Audre Lorde.
In einem zweiten Schritt soll dann der Frage nachgegangen werden, was diese Entwicklungen und Impulse auch für weiße deutsche Frauen und Männer bedeuten (können). Was bedeutet eigentlich Weißsein in Deutschland? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der kritischen Reflexion des eigenen Weißseins? Anhand von verschiedenen Materialien (Textauszüge, Bilder, etc.) werden wir diese und weitere Fragen zur Rolle der schwarzen Diaspora in Deutschland, den Verbindungen von Feminismus und Rassismus, sowie der Bedeutung von Rassismus und rassifizierenden Strukturen in der deutschen Kultur und Gesellschaft diskutieren.

Workshopleitung: Dr. Katharina Gerund

Uhrzeiten:
cafém: 14 -20h
Interessiertentreffen A-Fem-Konferenz in London: 14.30h
Workshop: 16 – 19h